Stipendien
NeueDB vergibt Förderpreis an Studenten
Die Neue Deutsche Burschenschaft e.V. verleiht auf dem Burschentag 2008 in Hannover erstmals den Heinrich-Luden-Preis für akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement.
Die Neue Deutsche Burschenschaft e.V. verleiht auf dem Burschentag 2008 in Hannover erstmals den Heinrich-Luden-Preis für akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement. Der Förderpreis unterstreicht den Anspruch der Neuen Deutschen Burschenschaft im Studium gute Leistungen zu erbringen sowie im Sinne der burschenschaftlichen Ideale sich auch aktiv in unserer Gesellschaft einzusetzen.
Unter gesellschaftlichem Engagement wird einerseits ein vorbildlicher Einsatz in einer Burschenschaft verstanden, insbesondere durch die erfolgreiche Wahrnehmung von verantwortlichen Führungsfunktionen, aber auch Engagement außerhalb des eigenen Bundes, zum Beispiel in der NeueDB-Akademie e.V. oder im Dachverband. Andererseits wird in der Bewertung auch jedes ehrenamtliche Engagement für das Gemeinwohl berücksichtigt, vor allem die Mitarbeit in einer studentischen Selbstverwaltung, in politischen Studentenorganisationen oder Parteien, in Vereinen oder sonstigen gesellschaftlichen, sozialen oder karitativen Organisationen.
Namensgeber dieser Auszeichnung ist Heinrich Luden, der neben Lorenz Oken und Jakob Friedrich Fries zu den so genannten “politischen Professoren“ an der Universität Jena um 1800 zählten. Die Bezeichnung „politische Professoren“ entstand, weil sich sowohl Luden als auch Oken und Fries neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auch politisch engagierten und versuchten, ihre Gesellschaft aktiv mitzugestalten. 1817 nahmen sie gemeinsam am Wartburgfest teil. Der 1778 in Loxstedt geborene Heinrich Luden wurde 1806 als außerordentlicher Professor nach Jena als Nachfolger Friedrich Schillers berufen. Durch sein Hauptwerk „Die Geschichte des Teutschen Volkes“, das von der Forderung nach deutschem Nationalgefühl und Demokratie geprägt war, übte er erheblichen Einfluss auf die Studenten und vor allem auf die Burschenschaft aus. In der Folge der Karlsbader Beschlüsse musste Luden seine Politikvorlesung aufgeben.
Der Heinrich-Luden-Preis wird ab 2008 jährlich zum Burschentag der Neuen Deutschen Burschenschaft verliehen und ist mit EUR 1.000,- dotiert. In die Bewertung des Bewerbers werden die akademischen Leistungen, das gesellschaftliche Engagement und der Einsatz für das Korporationswesen zu gleichen Teilen berücksichtigt. Die Wahl des Preisträgers findet durch ein unabhängiges Auswahlgremium statt, das sich aus Vertretern verschiedener Fachrichtungen zusammensetzt.
Die Neue Deutsche Burschenschaft e.V. ist seit 1996 der moderne und liberale burschenschaftliche Dachverband in Deutschland mit bundesweit über 4000 Mitgliedern. Der Förderpreis richtet sich an die studierenden Mitglieder der Verbandsburschenschaften und die aktiven Burschenschafter im Freundeskreis der Neuen Deutschen Burschenschaft e.V..
Henning Michels
Presse - und Öffentlichkeitsarbeit
Henning Michels
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Voraussetzungen für die Vergabe des Heinrich-Luden-Preis
Studenten der Verbandsburschenschaften und der Burschenschaften im Freundeskreis der Neuen Deutschen Burschenschaft, die neben überdurchschnittlichen akademischen Leistungen sich sowohl gesellschaftlich engagieren als auch in der Burschenschaft Verantwortung übernommen haben, sind hiermit aufgerufen, sich bis zum 1. Februar 2009 zu bewerben. Daneben richtet sich der Aufruf auch an die Altherren-Vorstände, geeignete und engagierte Studenten für den Preis vorzuschlagen, um sie auf diese Weise für Ihren Einsatz auszuzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:
a) Kopie des Schulabschlusszeugnisses
b) ausformulierten Lebenslauf (max. 3 Seiten)
c) tabellarischen Lebenslauf mit Foto (max. 1 Seite)
d) tabellarische Übersicht des Studienverlaufs und der Studienleistungen
e) Beurteilung des Engagements um das Korporationswesen durch den Altherren-Vorstand (max. 1 Seite). Alle Bewerbungsunterlagen müssen sowohl schriftlich als auch in digitalisierter Form beim Kurator des Heinrich-Luden-Preis eingereicht werden. Bei den Angaben zu den akademischen Leistungen sind insbesondere das derzeitige Fachsemester unter Nennung der Regelstudienzeit, der persönliche Notenspiegel, etwaige Auslandssemester, Zusatzqualifikationen, Praktika, Veröffentlichungen, studentische/wissenschaftliche Hilfstätigkeiten oder sonstige Auszeichnungen zu nennen. Das Kriterium „gesellschaftliches Engagement“ wird sehr weit verstanden, so dass in der Bewerbung vor allem die Dauer der Tätigkeit, die Intensität bzw. der zeitliche Aufwand und die Stellung im Verein/in der Organisation zu nennen sind. Die Angaben zu den akademischen Leistungen und zum gesellschaftlichen Engagement müssen in geeigneter Weise belegt werden, wobei diese Belege nicht digital einzureichen sind.
Die Unterlagen sind schriftlich einzurechen bei:
Martin Schaper, Weidenhäuser Straße 33, D-35037 Marburg.
Die digitalen Bewerbungsunterlagen sind an folgende Adresse zu schicken: martin.schaper@directbox.com
Nur vollständige Bewerbungen, die bis zum 1. Februar 2009 beim Kurator eingegangen sind, können berücksichtigt werden.
